Donnerstag, 16. Juli 2015



Erdbeer-Vanille-Marmelade

Jetzt ist es doch wieder die Erdbeere ;-) Aber ich verspreche, das ist das letzte Mal. Bei uns haben die Erdbeerfelder jetzt nämlich geschlossen nach diesen vielen Regentagen :-( Aber Erdbeermarmelade muss in der Saison auf jeden Fall einmal sein!! Früher haben wir immer mit meiner Oma Marmelade für das ganze Jahr gekocht. Meine Schwester hat sich Erdbeer gewünscht und ich rotes Johannisbeergelee. Mittlerweile esse ich auch ganz gern Erdbeermarmelade, aber sie muss auf jeden Fall selbstgemacht und ganz frisch sein. Deshalb mache ich auch immer nur ein paar Gläser auf einmal. Schade, dass das dann nicht für das ganze Jahr reicht, aber dafür ist die Vorfreude dann umso größer :-)


Was geht über ein frisches Croissant mit frischer Erdbeermarmelade...


... und dazu noch ein frisch gebrühter Milchkaffee. Himmlisch!

Ich muss sagen, ich weiß nicht mehr wieviele Gläser herausgekommen sind und sie hatten auch alle unterschiedliche Größen, da ich über das Jahr immer verschiedene Gläser sammle... Also heute ohne Mengenangabe ;-)

1500g Erdbeeren, frisch gepflückt, gewaschen , entlaubt, kleingeschnitten
500g Gelierzucker 3:1
1 Mark einer Vanilleschote

Die geschnittenen Erdbeeren mit dem Zucker und dem Vanillemark in einem großen Topf (wirklich gut größer nehmen, als die anfängliche Füllmenge, da die Marmelade beim Kochen sehr nach oben steigt!) vermischen. Dann lasse ich das Ganze immer etwas ziehen, bis die Erdbeeren Saft gezogen haben, muss man aber nicht. Alles unter ständigem Rühren aufkochen und mindestens drei Minuten kochen lassen. Zügig in saubere Gläser umfüllen und diese ca. fünf Minuten auf dem Kopf stehen lassen. Zum völligen Erkalten wieder richtig herumstellen.

Lasst es euch mit Croissant und Kaffee (oder wie ihr es mögt) schmecken!

Samstag, 11. Juli 2015


Erdbeer-Quark-Törtchen

Die Erdbeersaison neigt sich leider schon dem Ende zu. Deshalb musste ich noch schnell einen letzten (?) Erdbeerkuchen machen. Diesmal sollte es schnell für Kinder zum Essen werden und schnell in der Vorbereitung für mich ;-) Rausgekommen sind diese Erdbeer-Quark-Törtchen in Miniformat. Mit leckerem Boden und saftiger Quarkcreme. Mit einem Happs sind sie im Mund. Nur das Herauslösen aus den Papierförmchen hat sich doch als etwas schwierig herausgestellt, da die Törtchen durch den Quark sehr saftig sind und das Papier leicht durchweichen. Aber lecker waren sie allemal fanden Klein und Groß.





Für 24 Minimuffins (oder 12 "Normale"):
Boden: 150g Haferkekse (ich habe Hobbits genommen)
Creme: 600g Sahnequark, 115g Zucker, 1 Esslöffel Mehl, 1 Eiweiß, 1 Vanilleschote, 1 Teelöffel abgeriebene Schale einer Biozitrone
12 kleine Erdbeeren

Den Backofen auf 155° vorheizen.

Für den Boden die Kekse in einem Beutel fein zermahlen, in die Muffinförmchen füllen und leicht andrücken. (Ich dachte, es krümmelt alles auseinander, aber es hält und wird ein leckerer Boden.)

Für die Creme Quark, Zucker, Mehl und Eiweiß verquirlen. Die Vanilleschote ausschaben. Das Vanillemark und die Zitronenschale unterrühren. Quarkmasse auf den Böden verteilen.

Die Erdbeeren waschen und halbieren. Mit der Schnittfläche nach oben auf die Creme legen.
Nun das Muffinblech in den Ofen schieben und Temperatur sofort auf 100° zurückstellen. Törtchen ca. 25 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mindestens vier Stunden vor dem Servieren durchkühlen lassen.

Die Törtchen schmecken bestimmt auch mit anderen Beeren wie Heidelbeeren oder auch Kirschen gut!

Lasst es euch schmecken!



Mittwoch, 8. Juli 2015

#einherzfürklassiker

Donauwelle

Mit diesem Klassiker schicke ich heute einen besonderen Gruß an das Geburtstagskind! Wir lassen uns die Donauwelle mit euch aus der Entfernung schmecken ;-) Happy Birthday!
Der große von den beiden kleinen Lieblingskrümeln musste auch unbedingt noch bunte Steusel auf den Kuchen machen. Wie sich das für einen Geburtstagskuchen gehört :-)
 


Die Blumen hat meine Mutter aus dem Garten mitgebracht. Sind die nicht wunderbar!? Deshalb musste sie euch unbedint zeigen. Diese Farbe und volle Blüte! Wunderhübsch!





Für ein Blech:
Boden: 250g Butter, 200g Zucker, 2 Esslöffel Vanillezucker, 1 Prise Salz, 5 Eier, 375g Mehl, 3 gestrichene Teelöffel Backpulver, 20g Kakaopulver, 1 Esslöffel Milch, 700g entsteinte Kirschen
Creme: 1 Päckchen Vanillepuddingpulver, 60g Zucker, 500ml Milch, 100g Butter
Guss: 300g Zartbitterschokolade, 20g Kokosfett

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Für den Teig Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Mixer cremig verrühren bis eine gebundene Masse entsteht. Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Die Hälfte des Teiges auf ein Backblech streichen. Die andere Hälfte mit dem Kakaopulver und der Milch verrühren und auf den hellen Teig streichen. Die Kirschen auf dem Teig verteilen und 35-40 Minuten backen. Danach ganz auskühlen lassen.

Für die Creme einen Pudding kochen. Den Pudding in einer Schüssel in ein kaltes Wasserbad stellen und stückchenweise die Butter unterrühren. So schmilzt die Butter im noch heißen Pudding und der Pudding wird gleichzeitig kalt ohne eine Haut zu bekommen. Auf den Teig streichen und im Kühlschrank gut durchkühlen.

Für den Guss die Schoki mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen. Zügig auf der Vanillecreme verteilen. Etwas antrocknen lassen und dann die Schoki schon leicht anschneiden, dass sie später wenn sie getrocknet ist beim Schneiden nicht bricht. Eventuell mit Steuseln etc. garnieren. Kalt stellen.

Lasst es euch schmecken!


Sonntag, 5. Juli 2015




Erdbeer-Hollertorte mit Schokoboden

Das erste Rezept für euch muss zu dieser Jahreszeit unbedingt mit Erdbeeren sein. Ich liebe Erdbeeren und meine drei Lieblingskrümler auch. Selbst der kleinste schaufelt sie mit seinen paar Zähnchen in sich hinein. Als es noch nicht ganz so heiß war, waren wir alle zusammen auf einem Erdbeerfeld und haben fleißig geflückt (oder mehr gegessen ;-) und was dabei herausgekommen ist, seht ihr hier. 



Der Kontrast von dem satten Grün der Minze passt so schön zu den Erdbeeren, dass sie unbedingt mit auf den Teller musste. Holunderblüten und Erdbeeren (hier eine Scheinerdbeere, die hier überall wächst. Sie sieht wirklich sehr ähnlich aus, schmeckt aber nach nichts.) durften natürlich nicht fehlen. Und am Feldrand fanden wir noch diese wunderschönen Mohnblumen. Die mussten einfach mit. Leider halten sie sich nicht lange in der Vase.



Für eine 20er Form
Boden: 75g Zartbitterschoki, 100g weiche Butter, 80g Zucker, 2 Eier, 50g Mehl, 1 TL Backpulver, 60g gemahlene Mandeln
Füllung: 3 Blatt Gelatine, 125g Quark, 70g Zucker, Saft von einer halben Zitrone, 2 EL Holunderblütensirup, 250ml Sahne
Belag: 750g Erdbeeren, 1 Päckchen roter Tortenguss, 1 EL Zucker, 250ml Apfelsaft

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Für den Boden die Schoki im Wasserbad schmelzen. Butter mit Zucker schaumig rühren, nach und nach die Eier unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver, Mandeln mischen und unterheben. Zum Schluss die flüssigen Schoki unterrühren. Den Teig in eine Springform geben, glatt streichen und ca. 30 Minuten backen. Auskühlen lassen und anschließend einmal waagerecht durchschneiden.

Für die Füllung die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Quark mit Zucker, Zitronensaft und Holunderblütensirup verrühren. Die Gelatine gut ausdrücken, leicht in einem Topf erwärmen, bis sie aufgelöst ist. Nach und nach unter Rühren die Quarkmasse unterrühren. Die Sahne steif schlagen und unterziehen. Um den ersten Boden einen Tortenring legen und die Hälfte der Quark-Sahne-Creme streichen. Dann den zweiten Boden darauflegen, leicht andrücken und die restliche Creme darauf verteilen. Zwei bis Drei Stunden kühlstellen.

Für den Belag die Erdbeeren waschen, die Kelchblätter entfernen, vierteln und auf der Creme verteilen. Tortengusspulver und Zucker in einem Topf mischen, nach und nach mit Apfelsaft verrühren. Unter Rühren zum Kochen bringen, leicht aufkochen lassen und den Guss zügig über die Erdbeeren verteilen. Abkühlen lassen und nach Lust mit Holunderblüten, Walderdbeeren oder wonach die Laune steht verzieren. 

Lasst es euch schmecken!!!