Freitag, 30. Oktober 2015


Schoko-Walnuss-Cookies


Die karamellisierten Walnüsse vom Waliser Walnusskuchen haben es mir so angetan, dass ich unbedingt nochmal etwas mit karamelisierten Walnüssen machen musste. Eigentlich sollten es Nusschnecken werden, aber wie das manchmal so ist, sind aus Schnecken Cookies geworden. Schuld war der Einkauf... Die Hälfte vergessen. Also improviesieren, wie so oft und rausgekommen sind diese wunderbar knackig knusprigen Cookies, die herrlich schokoladig sind und super schnell gemacht sind. Wie wärs damit für ein spontanes Kaffeekränzchen am Wochenende??





für ca. 25 Stück

150g Mehl, 1 Prise Salz, 1 gestrichener Teelöffel Backpulver, 100g weiche Butter, 1/2 Päckchen Vanillezucker, 90g Zucker, 1 Ei, 150g karamelliesierte (oder wer es schneller möchte auch nicht karamellisiert) Walnüsse oder andere Nüsse nach Geschmack, 200g Zartbitterschokolade (oder für die Blitzversion Schokotröpfchen)

Backofen auf 170° vorheizen

Butter, Zucker und Vanillezucker und Ei schaumig schlagen. Walnüsse und Schokolade hacken (Rezept zum karamellisieren findest du hier). Mehl, Salz, Backpulver, Nüsse und Schokostückchen unterkneten. Mit den Händen kleine Bällchen formen, platt drücken zum Keks und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im Backofen ca. 15 Minuten backen. Und schon fertig :-)

Lasst es euch schmecken und habt ein schönes Knusper-Wochenende!!

Eure Anja


Dienstag, 27. Oktober 2015

Apfel-Mascarpone-Torte

Unser Apfelvorrat ist immer nicht leer, also musste noch ein Apfelkuchen her ;-) Diesmal durfte sich der große Lieblingskrümel einen aussuchen und es ist mal etwas ganz anderes geworden im Vergleich zu den Streusel, Blech- und Topfkuchen. Die mag ich auch sehr gern, aber manchmal darfs auch ausgefallener sein. Wenn es bei uns am Wochenende Torte gibt, mache ich das immer so, dass ich schon vor dem Frühstück, wenn meine Jungs Brötchen holen, den Boden backen. Dann ist er nach dem Frühstück gut ausgekühlt und der Rest geht ganz schnell ;-) So habe ich das auch am Samstag gemacht, wie ihr auf Instagram verfolgen konntet ;-)



Einmal weiß, einmal schwarz. Was mögt ihr lieber? Mein Favorit ist hier absolut weiß, auch wenn das mit der Schrift (echte Kreide, auf echter Tafel, kein PS!) auch sehr witzig ist.
Endlich habe ich es geschafft mir ein kleines Home-Studio zu bauen :-) Hört sich jetzt schlimmer an, als es ist. Ich habe eine Baubohle aus dem Baumarkt besorgt und mir daraus eine Tischplatte gebaut. Mit etwas Tafelfarbe auf der einen Seite und weißer Lasur auf der anderen, habe ich jetzt zwei schöne Untergründe. Für den Hintergrund hatten wir schon eine kleine Wand aus Holz, die ich auch mit Tafelfarbe gestrichen habe und für den weißen Hintergrund muss erstmal unsere Beamerleinwand herhalten. Und fertig war mein Home-Studio :-) Jetzt muss ich nur noch auf viel Sonne und gutes Licht hoffen, ansonsten muss ich mir was mit Tageslichtlampen überlegen. Mal schauen...



für eine 20er Springform

Für den Teig: 6 Eier, 120g Zucker, 150g Mehl, 50g Stärke, 2 Teelöffel gemahlener Zimt

Für die Füllung: 3 Blatt Gelatine, 500g Äpfel, 100g Zucker, 2 Esslöffel Zitronensaft, 125g Mascarpone

Fürs Drumherum: 150g Sahne, 100g Mascarpone, 3 Esslöffel Zucker, 1 Päckchen Sahnefestiger

Ofen auf 170° vorheizen

Für den Teig Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen. Eigelbe unterheben. Mehl, Stärke und Zimt mischen, auf die Eimasse sieben und ebenfalls unterziehen. Teig in zwei 20er Springformen füllen und ca. 30 Minuten backen. Auskühlen lassen und jeweils einmal waagerecht durchschneiden.

Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Gelatine einweichen. Äpfel mit dem Zucker, Zitronensaft und vier Esslöffel Wasser circa zehn Minuten köcheln, bis es leicht mußig wird. Gelatine ausdrücken und unter Rühren im Apfelkompott auflösen. Mascarpone einrühren.

Abwechselnd Böden und Creme in einem hohen Tortenring schichten. Mindestens drei Stunden kalt stellen.

Fürs Drumherum Sahne und Mascarpone steif schlagen. Zucker und Sahnefestiger dabei einrieseln lassen. Tortenring entfernen und Torte mit der Creme umhüllen. Verzieren nach Lust und Laune. Ich habe Zieräpfel aus unserem Garten genommen. Die kann man allerdings dann nicht mitessen... Es gehen auch getrocknete Äpfel, karamelisierte Walnüsse,... Kreativität sind keine Grenzen gesetzt ;-)

Lasst es euch schmecken!!
Eure Anja


Freitag, 23. Oktober 2015



Berliner mit Apfelmarmelade

(oder Krapfen, Pfannkuchen, Kräppel, Ballen, wie nennt ihr sie?)

Es ist wieder Freitag und damit Wochenendzeit und Zeit für ein neues Rezept, dass ihr gleich am Wochenende ausprobieren könnt. :-) Diesmal habe ich mit meiner Schwester zusammen Apfelberliner gebacken. Schon als Kind musste es für uns am Bäcker immer ein Berliner sein. Für meine Schwester mit Zucker und für mich mit Guss. Witzigerweise war es diesmal andersherum. Ihr schmeckten die mit Guss besser und mir die mit Zucker. Die Geschmäcker ändern sich eben über die Zeit ;-) Da wir vor ein paar Wochen uns eine Friteuse zugelegt haben, mussten es jetzt auch endlich Berliner werden. Vorher hatte ich sie schon mal versucht im Topf auszubacken, aber danach stand die Bude unter Dampf, die Berliner waren verkokelt und ich habe es lieber sein lassen. Aber mit der Friteuse ging das wunderbar!! Haben sie nach draußen in den Garten verfrachtet und dann ging es los, ganz ohne Gestank in der Wohnung!
Die Apfelmarmelade hatten wir schon ein Tag vorher aus den ganzen Äpfeln gemacht, die der kleine Lieblingskrümel am Wochenende gepflückt hatte (wer mich auf Instagram verfolgt, hat die Bilder davon schon gesehen ;-). Das Rezept ist das selbe wie hier nur statt Erdbeeren haben wir Äpfel und statt Vanille Zimt verwendet.






für ca. 13 nicht ganz original große Berliner

Für den Teig: 250g Mehl, 1/2 Würfel Hefe, 15g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 3 Tropfen Bittermandel-Aroma, 1/2 gestrichener Teelöffel Salz, 1 Ei, 70ml lauwarme Milch, 50g zerlassene Butter

Für die Füllung: ca. 100g Marmelade nach Geschmack (bei mir Apfelmarmelade), ein verquirltes Eiweiß

Ausbackfett, Zucker oder Puderzuckerguss

Für den Teig alle Zutaten in einer Schüssel mit den Knethaken eines Handrührers erst auf niedriger Stufe, dann auf höchster Stufe drei Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig nun solange abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Danach den Teig nochmal kurz durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche 1/2 cm dick ausrollen und mit einer runden (Durchmesser ca. 5cm) Form (oder Glas) ausstechen. Die Hälfte der Kreise mit dem verquirlten Eiweiß bestreichen und in der Mitte die Marmelade geben. Die andere Hälfte der Kreise nun darauf setzen und die Ränder gut festdrücken. Nochmal abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sie sich vergrößert haben. Nun die Bällchen in ca. 170° warmen Ausbackfett von jeder Seite drei Minuten ausbacken. Mit einem Schaumlöffel wenden. Anschließend mit dem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. In Zucker wälzen oder mit Puderzuckerguss bestreichen. Am besten frisch genießen, dann sind sie wirklich der Hammer!! Einige Stunden später haben sie immer noch gut geschmeckt, waren aber nicht mehr so schön knusprig!

Am schwierigsten fand ich die Bällchen heil in das Ausbackfett zu bugsieren. Der aufgegangene Hefeteig war so weich, dass sie sich schnell verformt haben, wenn ich sie mit den Händen vom Blech in das Fett machen wollte. Vielleicht hat einer von euch schon Erfahrung und einen Tipp für mich??!!
Aber auch wenn sie noch nicht aussehen wie vom Bäcker, geschmeckt haben sie auf jeden Fall besser und das ist ja die Hauptsache ;-)

Lasst es euch schmecken und habt ein schönes Wochenende!

Eure Anja

Freitag, 16. Oktober 2015


Walliser Walnusskuchen


Heute habe ich für euch einen Klassiker aus der Schweiz gemacht. Maraswunderland und Birdslikecake widmen jeden Monat einem Land ein Rezept und alle sind aufgerufen mitzumachen, sodass eine bunte Rezeptemischung zu jedem Land entsteht. Das ist eine wundervolle Idee finde ich und habe mich entschlossen auch mitzumachen. Die Entscheidung für ein Rezept war schnell gefallen, denn alle Lieblingskrümel haben letztes Wochenende fleißig Walnüsse auf dem Bauernhof nebenan gesammelt. Da bot sich der Walliser Walsnusskuchen geradezu an. Auf dem Kamin haben wir sie diese Woche trocknen lassen und jetzt waren sie endlich soweit. Gestern habe ich sie karamellisiert - ein Traum, da kann man süchtig nach werden! Ich musste sie regelrecht vor dem großen Lieblingskrümel beschützen. Um die Karamelldosis noch weiter zu erhöhen, habe ich Dulce de Leche gekocht und dem Kuchen damit eine Krönung innendrin und obendrauf verliehen. Hmm, jetzt kann keiner wiederstehen!
Für alle die mich auf Instagram verfolgt haben, ist jetzt auch das Rätsel gelöst, denn aus den beiden Fotos ergibt sich der lecker saftige Walliser Walnusskuchen.





Für eine 20er Form

Für die karamellisierten Walnüsse: 75g Walnüsse, 30ml Wasser, 33g Zucker

Für die Dulce de Leche: 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen 375ml)

Für den Teig: 225g Walnüsse, 150g Zucker, 45g Zwieback, 4 Eier, 1 TL Backpulver


Für die karamellisierten Walnüsse Wasser in einem Topf erhitzen und Zucker darin auflösen. Unter Rühren einköcheln lassen, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Walnüsse dazugeben und alles verrühren bis es sich gut verbunden hat und goldbraun geworden ist. Am besten einzeln auf einem Stück Backpapier abkühlen lassen.

Für die Dulce de Leche die Kondensmilch in Gläser umfüllen, verschließen und in einem Wasserbad (das Wasser muss über die Kondensmilch reichen!) zum Kochen bringen. Tip, damit es nicht so klappert beim Kochen: legt einen dünnen Waschlappen zwischen die Gläser und den Topf. Nun das ganze circa zwei Stunden köcheln lassen. Es ist fertig, wenn es eine goldbraune karamellige Farbe hat. Durch das Umfüllen in Gläser kann man das gut kontrollieren und da nicht die ganze Menge benötigt wird, kann man es darin gut aufbewahren.

Backofen auf 180° vorheizen.

Für den Teig von den karamellisierten Walnüssen acht schöne Hälften für die Deko beiseite legen. Den Rest hacken. Die übrigen Walnüsse mit dem Zwieback im Blitzhacker fein mahlen. Zucker mit den Eiern schaumig schlagen, dann gemahlene Walnüsse und Zwieback, Backpulver und gehackte Walnüsse unterheben. Teig in eine hohe 20er Springform füllen und circa 55 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Den Kuchen einmal waagerecht durchschneiden und mit Dulce de Leche bestreichen. Wieder übereinander setzen und wiederum mit Dulce de Leche bestreichen und mit den Walnusshälften garnieren.

Lasst es euch schmecken!!






Montag, 12. Oktober 2015


Kokoskugeln oder Schokomuffins mit Überraschung


Wir waren eingeladen einen neues Baby zu begrüßen und ich wollte nicht nur die niedlichen Babyschuhe, die ich besorgt hatte schenken, sondern auch noch etwas für die stressgeplagte Mutti mitbringen. Denn so ein Baby ist zwar unheimlich niedlich, aber fordert einen doch schon mehr heraus als man vorher vielleicht denkt. Also sollte es etwas zum Genießen und Nerven stärken sein. Dieses Rezept mit weißer Schokolade und zartem Kokos habe ich von einer Freundin mal bekommen, als ich eine Idee für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke gesucht habe. An Weihnachtsgeschenke kann man so langsam auch schon mal denken (obwohl mir noch gar nicht weihnachtlich zu Mute ist...) oder es zumindest im Hinterkopf behalten.



Für ca. 40 Stück

125g Sahne, 50g Palmin, 200g weiße Schoki, 100g Kokosraspeln, Kokosraspeln zum Wälzen

Die Sahne in einem Topf erhitzen und das Palmin und die Schoki darin auflösen. Die Kokosraspeln einrühren und das ganze im Kühlschrank fest werden lassen. Dann mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen, mit den Händen zu Kugeln formen und in Kokosraspeln wälzen. Schön verpacken und verschenken oder selbst gekühlt genießen und aufbewahren.



Die restlichen Kugeln habe ich in Schokomuffins (z.B. die hier) versteckt. Dafür habe ich die Beeren und die gehackte Schokolade weggelassen und erst die Hälfte der Muffinförmchen befüllt, die Kokoskugel leicht platt gedrückt und auf den Teig gesetzt und dann den restlichen Teig darauf verteilt. Das wird eine schöne Überraschung für eure Gäste.

Lasst es euch schmecken!!

Und schon sind alle weg...

Dienstag, 6. Oktober 2015


Schokowaffelmuffins mit Apfel


Das herrliche Wetter am Wochenende haben wir wieder für einen Ausflug in den Tierpark genutzt. Die kleinen Lieblingskrümel lieben es, die Tiere zu füttern und zu streicheln und anschließend auf dem großen Spielplatz sich auszutoben. Für das Picknick sollte da noch schnell etwas gezaubert werden. Da unser Baum immer noch voller Äpfel hängt musste es wieder etwas mit Apfel werden. Diesmal aber in Kombination mit Schokolade. Da habe ich noch in unserem Süßigkeitenfach Schokowaffeln gefunden, die danach aussahen, verbacken zu werden. Herausgekommen sind saftige Muffins mit einem kleinen "Abknusper"-Topping.




für ca. 17 Muffins

Für den Teig: 150g Schokowaffeln (z.B. Kitkat), 200g Äpfel, 200g weiche Butter, 175g Zucker, 4 Eier, 220g Mehl, Mark einer Vanilleschote, 2 TL Backpulver

Für das Topping: 50g Schokowaffeln, 100g Puderzucker, 2 EL Apfelsaft

Backofen auf 180° vorheizen.

Für den Teig die Äpfel schälen. Äpfel und die Schokowaffeln in kleine Stücke schneiden. Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier und Mark der Vanilleschote unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Äpfel und Schokowaffeln unterheben. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und Teig hineinfüllen. Ca. 25 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für das Topping den Puderzucker mit dem Apfelsaft verrühren. Schokowaffeln klein schneiden. Puderzuckerguss auf die Muffins streichen und die Schokowaffelstückchen darauf verteilen.

Lasst es euch schmecken!!